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Meeting with the members and Kathy Hampe in Germany

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(Deutsch) Benefizaktion für Namibia: Mach mit und schick deine Schuhe ein!

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Latest news from the Basketball Artist School

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Latest Report from Joana, Marlen and Veronika

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(Deutsch) Alltag an der Basketball Artist School

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(Deutsch) Theater Freiburg geht auf SAFARI

Vier Tage lang begeben sich Regisseure mit und ohne Afrika-Erfahrung,
Freiburger Afrikaner mit reichlichen Europakenntnissen, afrikanische
Musiker, deut-sche Schauspieler und alle, die mitreden wollen, auf
Themen-SAFARI zwischen dem weißen und dem schwarzen Kontinent: Warum geht
kein Mensch in Kamerun freiwillig spazieren? Warum machen sich deutsche
Künstler zu Afrika-Experten? Ist die Piraterie in Ex-Somalia eine neue
Wirtschaftsform?

Das Festival findet vom 4. bis 7. Februar 2010 in der Kammerbühne statt. Auf
dem Programm stehen Theater, Diskurs und Konzert zwischen Freiburg & Afrika
- zum Beispiel:

KONZERT “African Beat Box” mit Pape Dieye und Paul Brenning African Beat Box
kombiniert traditionelle, vielstimmige und sehr unterschied-liche
afrikanische Instrumente mit einem simplen Mikro: Pape Dieye spielt ei-gene
Kompositionen auf traditionellen Instrumenten der Nomaden und verschiede-nen
Perkussionsinstrumenten. Paul Brenning nimmt ein Mikro in die Hand und
imitiert, irritiert und ergänzt diese Klangwelten durch seine Beats. (4.
Feb-ruar)

THEATER “Heimat doppelt sehen”
Vida Ampomah aus Ghana und Charles Kemajou aus Kamerun haben sich
eingerichtet in der Schwarzwaldstube. Sie laden ein zu Schwarzwäldertorte
und Rothauspils und einem Blick auf das Eigene, gesehen durch die
leuchtenden Augen von Frei-burger Afrikanern, die in jedem Fall die besseren
Badener sind. (5. Februar)

BRANDHERD “Piraterie, Puntland”
Ein theatrales Infotainment zum Thema “Piraterie” mit Fachleuten vor Ort und
Christoph Schlingensief via Skype. Somalia, ist seit dem Sturz des Diktators
Siad Barre 1991 ohne politische Zentralgewalt und versinkt im Bürgerkrieg.
Im Norden des Landes wurde 1998 Puntland ausgerufen, als autonomer
Teilstaat, der international nicht anerkannt wird. Nirgendwo sonst auf der
Welt entwickelt sich das Geschäft der Piraterie so erfolgreich wie hier. (6.
Februar)

Ein genaues Programm des Afrika-Festivals, mit allen Daten und Zeiten,
finden Sie im Anhang. Wir würden uns freuen, wenn Sie dieses an alle
potentiell Interessierten weiterleiten, oder in Ihrer Institution aushängen
könnten. Detaillierte Informationen zu allen Veranstaltungen gibt es unter
www.theater.freiburg.de .

Herzlichen Dank und viele Grüße,

Jutta Kriegsmann

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Second Report Studentgroup 2009

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Erste Dokumentation der Arbeit an der Lebensschule Rehoboth

Georg Grund hat einen kurzen Dokumentarfilm über die Lebensschule in Rehoboth-Namibia, die Arbeit und die feierliche Einweihung des Gartens gedreht. Wir hoffen dadurch Ihnen – den Spendern, Unterstützern und Gästen dieser Seite einen kleinen Eindruck über unsere Arbeit in Rehoboth geben zu können.

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Erster Bericht Studentengruppe 2009 [...]

Aktuelles aus der Lebensschule August 2009

Anfang August sind wir drei Studenten der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit Freiburg in Rehoboth, Namibia in der Lebensschule angekommen. Wir, Sonja Bentz, Oliver Baumgartner und Anna Gatti absolvieren hier unser praktisches Studiensemester und helfen Kathy Hampe, der Leiterin der Lebensschule, bei ihrer täglichen Arbeit. Dort werden ungefähr 20 Kinder mit verschiedenen geistigen, körperlichen und auch mehrfachen Behinderungen betreut. In der Lebensschule wird versucht diese Kinder „fit“ für ihr weiteres Leben zu machen. Mit logopädischer Therapie, Hilfe im Alltäglichen, wie zum Beispiel das Zähne putzen zu trainieren, das Toiletten-Training oder das selbstständige Essen. In der Lebensschule wird aber auch dafür gesorgt, dass die Kinder morgens überhaupt etwas zu essen bekommen, was nicht selbstverständlich ist. Denn viele Kinder kommen aus Familien, die sich den morgendlichen Pap (Maisbrei angerührt mit Wasser und wenn es Geld hat noch etwas darin) nicht leisten können. Außerdem sorgen wir dafür, dass die Kinder ausreichend trinken, da sie es selbst häufig vergessen oder einfach im Elternhaus nicht darauf geachtet wird.

In den nächsten Wochen werden wir die Räumlichkeiten der Lebensschule so umgestalten, dass mehrere Gruppen gebildet werden können und daneben noch genügend Raum für Therapie ist, sodass die Arbeit besser und effektiver wird.

Eine weitere Herausforderung ist die Hygiene der Kinder, die teilweise in einem sehr schlechten Zustand morgens in die Lebensschule kommen. Auch hier wollen wir uns Verbesserungen überlegen.

Nun eine Beschreibung unseres täglichen Ablaufes, denn jeder von uns hat seinen eigenen Bereich:

Anna Gatti:

Ich helfe morgens auch bei der Versorgung der Kinder mit, aber mein eigentlicher Bereich werden die Ponys sein (die Pferde sind Kathy´s Privatponys, die ihren Kindern geschenkt worden sind). Die Ponys sollen in Zukunft so trainiert werden, dass sie zum therapeutischen Reiten benutzt werden können. Das wird sicher ein Stück Arbeit sein, worauf ich mich aber schon sehr freue. Viele Kinder haben Verspannungen, kein so gutes Körpergefühl oder sind einfach körperlich so eingeschränkt, dass es ihnen gut tun würde auf dem Rücken eines Pferdes zu sitzen. Wenn möglich wollen wir (Kathy und ich) uns diesbezüglich fortbilden und einen Kurs in Südafrika besuchen, damit wir das Ganze professionell betreiben und hier unser Wissen weiter vermitteln können. Die Pferde sind erst vor kurzem in der Lebensschule angekommen, dort wurde ein Unterstand für sie gebaut, wir haben die Pferdekoppel von Scherben und Müll befreit. Reiten kann man schon auf ihnen, aber für Kinder sind sie noch zu wild und es müssen entsprechende Sättel angeschafft werden.

Weiter unterstütze ich die Kinder beim Essen, Trinken, Spielen, Malen, Zeichnen und Basteln, gemeinsam mit den freiwilligen einheimischen Betreuungskräften Sussi, Elfi und Maria.

Oliver Baumgartner:

Mein eigentliches Arbeitsfeld ist der bereits angelegte Gemüsegarten der Lebensschule. Ich möchte meine gärtnerische Vorerfahrung einbringen und mit den Kindern, die körperlich dazu in der Lage sind, gemeinsam frisches Gemüse anbauen. Einerseits sichert der Garten eine gesunde Ernährung für die Kinder und andererseits kann evtl. etwas von dem Gemüse auf dem Markt verkauft werden, was der Lebensschule zusätzliche Einnahmen bescheren würde. Und schließlich hat die Arbeit im Garten auch eine positive Wirkung auf die Kinder, wenn sie beim Anbau mithelfen, das Wachstum beobachten und selbst angebautes Gemüse genießen können. Noch befindet sich der Garten, bis auf ein paar Wintergemüse, überwiegend im Winterschlaf, aber der Frühling und damit die Hauptsaison beginnt bald. Jetzt gilt es den Boden vorzubereiten, zu düngen und die Feldfrüchte aus zu sähen. Der hiesige Arbeiter Ashipalla beschäftigt sich bereits liebevoll und gewissenhaft damit. Die Pferde liefern dazu noch einen wunderbaren „Biodünger“, sodass vielleicht weitgehend auf künstlichen Dünger verzichtet werden kann.

Meine weiteren Tätigkeiten bestehen aus dem Abholen der Kinder in der Frühe und dem Zurückbringen am Mittag mit dem Auto. Wobei ich auch versuche, vorsichtig mit den Eltern in Kontakt zu treten, um Vertrauen aufzubauen und sie evtl. in die Arbeit mit einzubeziehen. Des Weiteren unterstütze ich die Kinder ebenfalls beim Essen, Trinken, Malen, Zeichnen, Basteln und Spielen.

Sonja Bentz:

In den vergangenen 6 Wochen hat Eva Bärner, eine Logopädin aus Innsbruck, in der Lebensschule mitgearbeitet. Sie war bereits vor 3 Jahren dort tätig und kennt daher die Gegebenheiten vor Ort sehr gut. Sie arbeitet nach der Methode der neurofunktionellen Reorganisation nach Padovan. Das ist ein Programm, welches durch Körperübungen, die der normalen Entwicklung des Kleinkindes entsprechen (z.B. rollen, robben, krabbeln, aufstehen/niederhocken, „marschieren“) und darauf folgende Mund- und Atemübungen (z.B. saugen, kauen, blasen), die Grundlage für eine Verbesserung der allgemeinen und sprachlichen Entwicklung bildet. Es werden alle basalen Sinne stimuliert und daher ist es auch sehr gut für Kinder mit Behinderung geeignet. Eva Bärner lernte in den letzten Wochen bereits Kathy Hampe und die anderen Betreuerinnen in die Methode ein. Aufgrund meiner Vorerfahrungen als Krankenschwester auf einer neurologischen Station sind mir die Grundlagen dieses therapeutischen Ansatzes nicht fremd und daher wurde ich in die Übungen integriert. Ich werde diese nun in den nächsten Monaten gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen fortführen.

Ebenso werde ich versuchen durch die Anfertigung geeigneter Lagerungsmittel beispielsweise die Sitzstabilität der Kinder in den Rollstühlen zu verbessern.

Im Verlauf der Zeit möchte ich bei Bedarf die Eltern der Kinder in medizinischen oder pflegerischen Fragen beraten (z.B. Diabetes und Epilepsie) und sie ebenso bei der neurofunktionellen Therapie anleiten.

Bis zum nächsten Mal

Viele liebe Grüße aus der Lebensschule Rehoboth

Kontakt: pham[at]namibnet.com

Hier die aktuellen Bilder der Studentengruppe

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Die Lebensschule – eine pädagogische Oase in der Wüste …

 Die Lebensschule – eine pädagogische Oase in der Wüste

Ich habe im Rahmen eines 14-tägigen Besuchs in Namibia die Lebensschule kennengelernt und ihre wunderbare Leiterin Kathy Hampe. Ein besonderes Projekt praktischer Lebenshilfe für behimderte Kinder und Jugendliche inmitten der Wüste der Vergessenheit. Die Lebensschule geht aber weit über existentielle Hilfen hinaus, sie gibt den Kindern Lebensfreude und Sinn durch eine liebevolle, beziehungsbasierte Betreuung und Förderung, die in vielen Bereichen modernsten westlichen pädagogischen Programmen das Wasser reichen können- und dies aus dem Nichts, mit fast nichts als Phantasie, Improviastion, Mut, Engagement und Ausdauer…
ein atemberaubendes Vorbild an gelebter Menschlichkeit, das Lust macht diesen Weg mitzugehen…

 

Günter Giselbrecht